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National

Zwischenfälle rund um das Spiel in Berlin

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 17. Mai 2015
Quelle: Wolfgang Scholvien/visitBerlin

Das Spiel zwischen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt endete mit einem torlosen Remis. Doch obwohl keine der Mannschaften ein Tor erzielen konnte, kam es rund um die Begegnung zu mehreren Ereignisse.

In der Nacht zu Samstag bewarfen laut Polizeiangaben 15 bis 20 teilweise vermummte Personen eine Kneipe im Berliner Stadtteil Friedrichshain mit Steinen, die auch als Treffpunkt eines Eintracht-Fanklubs dient. Etwa 60 bis 80 Gäste, von denen ein Großteil aus Fans der Eintracht bestand, befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in der Kneipe. Außerdem versuchten laut Sport1 einige Personen, in das Innere des Lokals zu gelangen. Ein 38-Jähriger wurde von den Angreifern verletzt.

Zeichen zum internationalen Tag gegen Homophobie

Zum internationalen Tag gegen Homophobie sprach sich Hertha BSC in aller Deutlichkeit gegen jede Form der Diskriminierung aus: „Der Kampf gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer ethnischen und sozialen Herkunft, ihres Geschlechts, einer Behinderung, der Religion oder Weltanschauung, dem Alter oder eben auch der sexuellen Identität ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, der sich Hertha BSC stellt. Der Hauptstadtklub setzte deshalb bereits in der Vergangenheit ein Ausrufezeichen gegen Diskriminierung und Homophobie – zusammen mit MANEO und der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin feierten 2014 zwei Socialspots zum Thema Homophobie und Fußball Premiere im Olympiastadion.“ Es sei gut, dass immer mehr Menschen deutliche Zeichen setzen. Dazu gehörten auch die Fans und Fangruppen, die Fußball lieben und ihre Spieler unterstützen. Auch im Stadion wurden deutliche Zeichen gesetzt.

 

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Rauchfahne aus Gästeblock verzögert Wiederanpfiff

Die zweite Halbzeit konnte erst mit Verzögerung angepfiffen werden, da aus dem Fanblock der Frankfurter eine Rauchfahne aufstieg. Nachdem die Spieler den Rasen bereits betreten hatten, verschwanden sie wieder in den Katakomben des Olympiastadions. Erst nach einigen Minuten kamen beide Mannschaften wieder auf das Spielfeld.