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National

Zwei gegen Red Bull

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 01. September 2014
Quelle: imago

Ein Getränk wird zum Politikum: Vielen Fans liegt Red Bull schwer im Magen, ganz zu schweigen davon, dass ihre Klubs mit der österreichischen Kraftbrause Geld verdienen. Eintracht Braunschweig etwa hat den Energydrink daher von der Getränkekarte gestrichen. Die Supermarkt-Regale sind schließlich voller Alternativen. Einigen geht das aber nicht weit genug, sie planen den fanpolitisch korrekten Energydrink.

Die Erlöse aus dem Verkauf sollen ausschließlich Fanprojekten, Faninitiativen und der Nachwuchsarbeit kleiner Vereine zugute kommen. 5 gegen 2 soll das Getränk heißen. Natürlich nicht ganz zufällig: „Unter 5 gegen 2 ist im Fußball ein Aufwärmspielchen bekannt, welches gerade im Amateurbereich gerne gespielt wird. Die 5 Außenspieler spielen sich dabei den Ball zu und die 2 Spieler in der Mitte müssen versuchen diesen Ball zurück zu erobern. Warum diese Erklärung? Ein uns allen bekannter Getränkemilliardär besitzt aktuell fünf Fußballvereine (neben den Teams aus Leipzig, Salzburg und New York noch die Mannschaften Brasil und Ghana), die sich aktuell beliebig den Ball zu spielen können“, heißt es auf der taufrischen Facebook-Seite.

Auf der anderen Seite stehen die beiden Fans hinter der Idee: Vor wenigen Tagen haben die Fußballfans erstmals öffentlich ihre Idee präsentiert. Auf Facebook und auf ihrer Website 5gegen2.org suchen die Macher nach Unterstützern für ihre Idee. Interessenten, die den Drink probieren möchten oder sich generell für das Projekt interessieren, können sich auf der Homepage registrieren.

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Auf Facebook rufen sie auf: „Lasst uns zusammen etwas tun, was über die bloße Anklage hinausgeht. Alleine sind wir niemand, zusammen sind wir der Herzschlag des Spiels!

Bis zur Marktreife wird es jedoch noch ein wenig dauern, denn: „Noch ist 5gegen2 nicht gebraut. Die Zutaten Leidenschaft und Liebe zum traditionellen Fußball stehen jedoch bereits vor dem Braukessel und warten auf ihre Vollendung zum ersten Energiegetränk zum Erhalt der Fußballkultur.“ Schon in der nächsten Woche wollen die Macher ihr Produkt präsentieren. Bis jetzt sollen sich schon um die 100 Personen registriert haben, die Interesse an dem Drink bekundeten.

 

ak