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National

„Wollen weder Pöbeleien noch Anfeindungen“

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 09. Januar 2018
Quelle: imago

Nach dem Freundschaftsspiel gegen die U23 des FC Schalke 04 steht für die BSG Chemie Leipzig mit der Partie beim TSV 1860 München am Samstag das nächste Benefizspiel im Rahmen der Aktion „Flutlicht für Leutzsch“ auf dem Programm. Vor der Begegnung erklären die Ultras beider Mannschaften nun, was sie sich davon erwarten. 

Wie schon beim Spiel gegen Schalke gelte auch am Samstag wieder Selbstregulation, teilen die Diablos Leutzsch auf ihrer Website mit. „Beide Vereine und die organisierenden Szenen wollen an diesem Tag weder Pöbeleien noch Anfeindungen. Was im Umkehrschluss natürlich nicht bedeutet, dass der Tag mit den Sechzigern Händchen haltend verbracht wird – beide Szenen haben ihre entsprechenden Bereiche im Stadion und Zonen um das Stadion herum.“

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So bitten die Leiziger Ultras alle Löwen-Fans, den Bereich um den Candidplatz zu meiden, da sich dort wie gewohnt die Löwen-Fans vor dem Spiel treffen. Die Leipziger, die auch einen Sonderzug zum Spiel auf die Beine gestellt haben, wollen sich derweil ab 16:45 am Wettersteinplatz treffen und von dort dann gemeinsam die letzten Meter zum Gästeblock des Grünwalder Stadions zurücklegen.

Auch die Ultras des TSV 1860 rufen die eigenen Fans dazu auf, „auf Anfeindungen zu verzichten und euch ausschließlich auf unseren eigenen Auftritt zu konzentrieren.“ Dazu wird sich die Fanszene mal wieder in der sogenannten Stehhalle auf der Gegengerade des Stadions, im Ligabetrieb ein reiner Sitzplatzbereich, einfinden.

Die Einnahmen aus dem Spiel wollen die organisierenden Fanszenen teilen und zu gleichen Teilen der Initiative „Flutlicht für Leutzsch“ sowie der Instandsetzung des Flutlichts am Trainingsgelände der Löwen zukommen lassen. Ein weiterer Teil geht zudem an die „Münchner Kindertafel Glockenbach e.V.“ . Für das geplante Rückspiel im Sommer in Leipzig soll dann eine dortige soziale Einrichtung an der Reihe sein.