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Hintergründe

„Wir wollen wach machen. In beiden Sinnen des Wortes!“

Autor: Merlin Olk Veröffentlicht: 08. September 2014
Quelle: 5gegen2

Augen auf bei der Getränkewahl: Im Einzelhandel stehen die Alternativen Schlange, in Kneipe oder Disco kann der gelebte Red-Bull-Boykott schon zur Herausforderung werden. Wer keine Lust hat, den umstrittenen Zweitligisten RB Leipzig zumindest centweise querzufinanzieren und gleichzeitig auch noch etwas für Fanbelange tun möchte, bekommt nun eine Alternative: Der neue Energydrink 5gegen2 ist noch nicht einmal richtig auf dem Markt und sorgt schon für Gesprächsstoff. Eine Brause als Wachmacher – und das im doppelten Wortsinn.

Wir sprachen mit 5gegen2-Sprecher Tobias Meyer über WG-Gespräche, wie man einen Energydrink braut und wohin die Reise für sie und den Bundesliga-Fußball führt.

Einen eigenen Energydrink auf den Markt zu bringen, klingt schon ziemlich ambitioniert. Wie seid ihr auf die Idee gekommen und wie lange hat es bis zur Umsetzung gedauert?
Die Idee für 5gegen2 ist etwa ein halbes Jahr alt und entstand an einem WG-Abend. Als ein bekannter Brausehersteller auf Facebook zu einem Gewinnspiel aufrief, ließen die ersten kritischen Kommentare nicht lange auf sich warten – „Ihr seid Gift für die Fankultur“ war noch einer der harmloseren Dinge. Daraufhin fragten wir uns, warum es eigentlich noch kein Energiegetränk gibt, das sich klar für die Belange der Fans einsetzt und die Fußballkultur fördert – die Geburtsstunde von 5gegen2.

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Ihr seid also offensichtlich auch selbst Fußballanhänger. Für welche Vereine schlägt euer Herz?
Ebenso vielfältig wie unser Team sind die Vereine, denen wir folgen. Von Borussia Dortmund bis zum SV Meppen ist dort vieles vertreten, was Rang und Namen hat(te).

Wie viele Leute stecken insgesamt hinter dem Projekt?
Der harte Kern von 5gegen2 besteht aus den beiden Gründern, sowie zwei weiteren Personen. Darüber hinaus helfen uns ein Dutzend Freunde bei verschiedenen Dingen.

Es bedarf ja auch eines gewissen Know-How. Ich wüsste nicht, wie man einen Energydrink braut. Wie stellt ihr das an?
5gegen2 ist relativ breit aufgestellt, was die Fähigkeiten der Mitglieder betrifft. Vom Non-Profit-Management-Studenten bis zum Grafiker haben wir viele Positionen besetzt. In der Tat lässt sich ein Energydrink aber nicht in der Küche mixen. Deshalb wird die Produktion von einem professionellem Abfüller übernommen. Wer genau das ist, können wir noch nicht bekannt geben. Nach jetzigem Stand der Dinge wird es ein in Deutschland ansässiges kleines Familienunternehmen sein, was für seine Arbeit natürlich auch fair vergütet wird. Denn wir sind der Meinung, ein Getränk wie 5gegen2 sollte auch in der Wertschöpfungskette nur mit verantwortungsbewussten Partnern zusammenarbeiten.

Kommen die Einnahmen tatsächlich nur Fanprojekten- und Initiativen zugute oder versucht ihr, zumindest eure Kosten zu decken?
Die Gewinne aus 5gegen2 kommen in der Tat nur Fanprojekten, Initiativen und dem Amateurfußball zu Gute, welche wir mit einer hohen Transparenz für alle offenlegen wollen und werden.

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