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National

„Wir sind wieder angegriffen worden, wieder von Hooligans des eigenen Vereins“

Autor: peter Veröffentlicht: 12. Mai 2014
Quelle: imago

Seit der Schlägerei zwischen zwei Fan-Gruppierungen der Fortuna aus Düsseldorf beim Auswärtsspiel gegen FSV Frankfurt sind schon einige Wochen vergangen. Die Bushwhackers Düsseldorf, die Ultras Dissidenti und die Fortuna selbst hatten die Vorkommnisse aufgearbeitet und und konnten verschiedene Vereinbarungen treffen. In der vergangenen Woche soll es aber beim Auswärtsspiel in Karlsruhe wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Bushwhackers und den Dissidenti gekommen sein. Dieses Mal auf einer Raststätte.

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In einer Stellungnahme auf der Homepage der Dissidenti berichtet die Ultra-Guppierung von den jüngsten Vorfällen mit Mitgliedern der Bushwhackers Düsseldorf: „Wir sind wieder angegriffen worden, wieder von Hooligans des eigenen Vereins […] Alt- und Junghools der Gruppe Bushwhackers Düsseldorf pöbelten uns schon auf der Autobahn aus ihrem Bus heraus an und ließen es sich nicht nehmen, nachdem sie direkt neben uns hielten, die Drohungen und Einschüchterungen der letzten Wochen und Monate wahr zu machen. Der Gewaltausbruch reichte von Nötigung über körperliche Angriffe bis zum Eindringen in unseren Bus.“

Weiterhin schreiben die Dissidenti, dass es „nur durch die Besonnenheit einiger Einzelpersonen nichts Schlimmeres passiert ist.“ Die Vereinbarungen die man nach den Vorfällen in Frankfurt getroffen hatte wurden „im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten“, beklagt die Ultragruppe und richtet sich an die Anhänger der Fortuna: „Nun ist die Zeit gekommen, in der sich jede/r bei Fortuna überlegen muss, ob Gewalt als legitimes Mittel der Kommunikation innerhalb der Fanszene toleriert wird oder nicht.“