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National

Weniger Polizei beim Revierderby?

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 20. Januar 2015
Quelle: imago

Die Rückrunde der Bundesliga hat noch gar nicht begonnen, da wirft bereits der 23. Spieltag der Saison seine Schatten voraus. Denn am 28. Februar steigt um 15:30 das Revierderby, Borussia Dortmund empfängt den FC Schalke 04. Und es könnte ein vergleichsweise entspanntes Derby werden: Die Polizei plant offenbar, weniger Personal einzusetzen. 

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Als Begründung führt die Polizei das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine in Dortmund im März 2004 an, das sie im Nachgang sogar als „friedlichstes Revierderby aller Zeiten“ bezeichnete. 4.000 Polizeibeamte uns zusätzlich 1.000 Sicherheitskräfte von Borussia Dortmund waren damals im Einsatz. Diese Zahl soll nach einem Bericht der Ruhr Nachrichten offenbar am 28. Februar reduziert werden. „Wir wollen die Zahl unserer Kräfte moderat herunterfahren und trotzdem aktionsfähig bleiben“, sagte der Leitende Polizeidirektor Dieter Keil gegenüber der Zeitung.

Neben den Fans lobte Andreas Wien, Leiter des Ständigen Stabs, gegenüber den Ruhr Nachrichten auch die Vereine und die Fanbeauftragten für den friedlichen Verlauf des letzten Derbys. Darüber hinaus hätten das von der Stadt Dortmund ausgesprochene Glasverbot, veränderte Anreisewege für Schalke-Fans und vorbeugend wirkende Sanktionen gegen bereits bekannte Gewalttäter, ihren Teil zu einem ruhigen Derby beigetragen.

Auch beim nächsten Aufeinandertreffen am 28. Februar sollen in Dortmund Aufenthaltsverbote für rund 100 Anhänger gelten, auch Fanmärsche sollen verboten werden.