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Wegen Pyro: DFB verurteilt HSV zu saftiger Geldstrafe

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 16. Januar 2017
Quelle: imago

Weil Fans des Hamburger SV bei den beiden DFB-Pokalspielen in Zwickau und Halle Pyrotechnik zündeten, muss der Verein nun eine hohe Geldstrafe zahlen.

Am Montag verurteilte das DFB-Sportgericht den HSV zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 45.000 Euro. Davon kann der Verein bis zu 15.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden, insbesondere zur Anschaffung einer mobilen Kameratechnik.

Vor dem Spiel im DFB-Pokal beim FSV Zwickau am 22. August 2016 wurden im Hamburger Zuschauerblock Bengalische Feuer gezündet. Der Spielbeginn verzögerte sich dadurch um etwa eine Minute. Vor Beginn der zweiten Halbzeit wurde erneut Pyrotechnik abgebrannt.

Darüber hinaus wurde während des DFB-Pokalspiels beim Halleschen FC am 25. Oktober 2016 im Zuschauerblock der Hamburger mehrfach Pyrotechnik gezündet, was nach dem 0:2 in der 43. Minute auch zu einer Spielverzögerung führte. In der zweiten Halbzeit wurden ferner mehrere Leuchtkörper auf das Spielfeld geworfen.

Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.