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National

„Weder Pöbeleien noch der Beginn einer neuen Freundschaft“

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 30. August 2017
Quelle: imago images / photoarena/Eisenhuth

Am Samstag kommt es auf Initiative der Ultras beider Vereine zum Freundschaftsspiel zwischen der BSG Chemie Leipzig und der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04. Vor der Partie erklären die Diablos Leutzsch nun, was sie sich davon erwarten. 

So wollen beide Vereine und organisierende Szenen „weder Pöbeleien oder Anfeindungen, noch den Beginn einer neuen Freundschaft – aller eventuellen Sympathie einiger Leutzscher zum Trotz“, heißt es in einer Mitteilung der Diablos Leutzsch. „Die einzige große Freundschaft, die in Leutzsch gelebt wird, ist die zur Eintracht aus Frankfurt“, erinnern die Ultras.

„Den Schalkern geht es um ein besonderes Erlebnis in unserem altehrwürdigen Stadion und uns geht es darum, genau für dieses Stadion etwas zu machen. Nicht mehr und nicht weniger. Darum werden die Anreisewege von uns selbständig getrennt. Blau-Weiß gehört in den Gästeblock, Grün-Weiß in den Heimbereich“, so die Diablos Leutzsch weiter.

Die Partie ist das erste von mindestens vier Spielen, die zur Finanzierung einer Flutlichtanlange im Alfred-Kunze-Sportpark dienen sollen. Darüber hinaus rufen die Leipziger Ultras alle Chemie-Fans zu weiterem Engagement für ihre Spielstätte auf: „Die Zeit nagt an unserem Stadion – das ist unübersehbar – und dennoch bleibt es unser Stadion, unser Charakteristikum, auf das viele Fußballfans in ganz Deutschland schauen. Um dies zu erhalten und mit Leben füllen zu können, werden wir in den nächsten Jahren immer wieder anpacken, tüfteln und kämpfen müssen.“

Auch zur geplanten Flulichtanlage selbst finden die Diablos Leutzsch emotionale Worte: „Kaum einer kann sich der Faszination entziehen wenn die Sonne schon am Horizont verschwunden ist und das Stadion schon von weitem leuchtet. In Leutzsch war dies lange nicht mal ein Traum. Es war Utopie. Nun wird daraus – verbunden mit dem jüngsten Aufstieg – eine Notwendigkeit und dazu wollen wir unseren Beitrag beisteuern.“