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National

Viel Pyro und eine große Choreo beim Pokalfinale

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 20. Mai 2018
Quelle: imago

Mit einem überraschenden 3:1-Sieg hat sich Eintracht Frankfurt am Samstag den Gewinn des DFB-Pokals gesichert. Auf den Rängen war dabei einiges los. 

Wie angekündigt starteten die Fans von Eintracht Frankfurt mit einer großen Choreografie ins Pokalfinale. Unter dem Motto „Totgesagte leben länger“ erinnerten die Ultras Frankfurt mit einer großen Blockfahne an den letzten Pokalsieg des Vereins im Jahr 1988. Zahlreiche Fahnen und Konfetti rundeten die Aktion ab.

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Als Zeichen des Zusammenhalts trugen zudem sowohl die Fans als auch die Spieler beim Aufwärmen T-Shirts, die im Design der Trikots von 1988 gehalten waren. Sämtliche Shirts waren mit der Rückennummer 12 versehen.

Wie schon in den letzten Jahren geizten auch bei der diesjährigen Auflage des Pokalfinals beide Fanszenen nicht mit dem Einsatz Pyrotechnik. Vor dem Beginn der zweiten Halbzeit zündeten sowohl die Bayern- als auch die Frankfurt-Fans reichlich Rauch und Bengalos. Der Anstoß verzögerte sich daraufhin um einige Minuten. Auch im weiteren Verlauf der Partie brannten immer wieder bengalische Fackeln in den beiden Kurven.

Kein Halten mehr gab es schließlich in der Ostkurve des Olympiastadions als Mijat Gacinovic mit seinem Treffer zum 3:1 für Eintracht Frankfurt in der Nachspielzeit für die Entscheidung sorgte. Vor Freude sprangen dabei auch einige Fans in den Innenraum, woraufhin sich die Polizei vor der Kurve positionierten, um einen Platzsturm zu verhindern. Als die Mannschaft schließlich nach der Siegerehrung mit dem Pokal in die Ostkurve kam, feierten Spieler und Fans gemeinsam lautstark den Pokalsieg.

Für Diskussionen sorgte ein Spruchband, das Fans von Eintracht Frankfurt vor dem Anstoß präsentierten. „Heynckes lebt – Stand jetzt“ war darauf zu lesen. Damit spielten die Frankfurter auf eine Aussage ihres Trainer Niko Kovac an, der in der kommenden Saison zum FC Bayern wechselt, zuvor jedoch noch verlauten ließ: „Stand jetzt bin ich bis 2019 Trainer in Frankfurt.“