Anzeige

National

Verletzte durch Pyro im Fanbus

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 27. September 2017
Quelle: imago

Bereits während der Partie SV Waldhof Mannheim gegen TuS Koblenz in der Regionalliga Süd wurde auf beiden Seiten massiv Pyrotechnik abgebrannt. Nach dem Spiel mussten zwei Fans in Krankenhaus, weil Pyrotechnik im Bus gezündet wurde. 

Vor Anpfiff zündeten die Mannheimer blauen Rauch und Signalraketen. Im Gästeblock wurden in großer Anzahl bengalische Fackeln gezündet. Nach dem Abpfiff kam es zu Auseinandersetzungen zwischen beiden Fanlagern.

Laut Polizeibericht wurden zwei Fanbusse mit Koblenz-Anhängern von etwa 20 Mannheimern mit Steinen beworfen. Die Koblenzer versuchten daraufhin auszusteigen und auf die Angreifer loszugehen, was die Polizei unter Einsatz von Pfefferspray verhinderte. In einem der Busse soll daraufhin ein Koblenzer eine bengalische Fackel gezündet haben mit dem Versuch diese aus der Dachluke zu werfen. Weil dieser misslang, fühlte sich der Innenraum mit Rauch und zwei Insassen wurden verletzt. Sie mussten in einer Mannheimer Klinik stationär behandelt werden. Der Bus wurde unterdessen gelüftet und konnte anschließend seine Fahrt fortsetzen.

Anzeige

Nachtrag:

Ein Koblenzer-Anhänger hat sich bei uns gemeldet und der Darstellung der Polizei widersprochen. Der pyrotechnische Gegenstand sei nicht aus der Dachluke, sondern der Tür des Busses geworfen worden. Dieser war auch nicht die Verletzungsursache der beiden Bussinsassen, sondern der Einsatz von Pfefferspray seitens der Polizisten.

Außerdem ersetzt das Wort Signalrakete den vorher fälschlich verwendeten Begriff Leuchtspurmunition.