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National

Verfahren gegen Schalke-Fans wird eingestellt

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 05. Juni 2015
Quelle: imago

Nach dem Spiel beim SC Freiburg im Herbst letzten Jahres wurde gegen rund 50 Schalke-Fans ermittelt. Dieses Verfahren wurde nun eingestellt.

Wie die Königsblaue Hilfe mitteilt, gab es bei der Ankunft eines Schalker Busses kleinere Rangeleien und einigen Vorfällen, die zu einem Ermittlungsverfahren führten. Beteiligt waren laut damaliger Polizeimeldung ausschließlich Fans aus der Schalker Ultra-Szene. Die Polizei soll im Zusammenhang mit den Vorfällen von einer „konspirativen Anreise“ gesprochen haben, da man einen Bus gemietet hatte. Vor dem Hintergrund des Bahnstreiks an jenem Wochenende erscheint dieser Vorwurf merkwürdig.

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Ohne nennenswerte Fortschritte soll das Ermittlungsverfahren acht Monate angedauert haben. Laut Königsblauer Hilfe konnte so dafür gesorgt werden, dass die ausgesprochenen Stadionverbote möglichst lange aufrechterhalten werden konnten. Dies sei eine „bewährte und rechtsstaatlich höchst bedenkliche Praxis von Polizei und Staatsanwaltschaften.“

Durch die Einstellung des Verfahrens wird das Stadionverbot in den kommenden Wochen hinfällig sein.