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National

Union-Fans küren SC Freiburg zum besten Gastgeber

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 25. November 2016
Quelle: imago

Das Stadion des SC Freiburg galt in der Vergangenheit unter Auswärtsfahrern nicht gerade als Traumziel. Restriktive Sicherheitsbehörden und ungünstige bauliche Voraussetzungen am Gästeblock machten die Fahrt in den Breisgau für viele Fans eher unattraktiv. Daran hat sich mittlerweile jedoch offenbar einiges geändert. Die Fans des 1. FC Union Berlin kürten den SC Freiburg nun sogar zum besten Gastgeber der vergangenen Saison.

So geht der diesjährige „JWD-Pokal“ des Eisernen V.I.R.U.S. an den SC Freiburg. Vor fast genau einem Jahr reisten die Berliner zum Auswärtsspiel in den Breisgau – und waren „positiv überrascht, dass sie sichtlich um eine angenehme Atmosphäre bemühte Gastgeber antrafen, die auf sympathische Weise ihren Teil dazu beitrugen, dass es, unabhängig vom Spielausgang, für alle ein entspannter und in guter Erinnerung verbleibender Fußballnachmittag wurde“, heißt es in der Mitteilung des Fanverbandes.

Die Union-Fans sehen darin „eine bemerkenswerte Entwicklung“. So hätten die Verantwortlichen des SCF erkannt, „dass Gäste, ganz der sportlichen Fairness entsprechend, respektvoll und nicht schlechter als die heimischen Fußballfreunde behandelt werden wollen, sondern darüber hinaus, dass eine gastfreundliche Atmosphäre ein hervorragender Beitrag zur Unterstützung jedes Sicherheitskonzeptes ist.“ Auf diese Weise sehen die Anhänger des FC Union auch die Motivation der Gästefans gestärkt, „einander mit Fairness und Anstand zu begegnen – auch beim späteren Rückspiel.“

Der Name „JWD-Pokal“ ist eine Anspielung auf die im Berliner Slang geläufige Abkürzung für „janz weit draußen“, bedeutet aber hier speziell: „Jut war’t, danke!“ Im Rahmen des heutigen Heimspiele des SC Freiburg gegen RB Leipzig werden für den Eisernen V.I.R.U.S. Sig Zelt und Sonja Banko den Pokal im Stadion an den SCF übergeben.

Wie gut sich die Union-Fans übrigens in Freiburg trotz einer 0:3-Niederlage aufgehoben fühlten, zeigt dieses Video: