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National

Umfrage: Fahnen oder Fußball?

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 03. September 2014
Quelle: imago

In Dortmund sieht man vor lauter Stimmung das Spiel nicht mehr. Der Kommentar „Unsa Senf“ beklagt die ausufernde Präsenz von Doppelhalter und Co. Wir fragen: Wie ist es in eurer Kurve?

Den Kollegen von schwatzgelb.de ist es zu viel: Im Heimspiel ihrer Borussen gegen Bayer Leverkusen verpasste man nicht nur das schnellste Tor der Bundesligageschichte, sondern ganze Teile des Spiels. Grund ist nicht etwa eine Protestaktion, sondern der Einsatz von so vielen großen Fahnen und Doppelhaltern, dass der Blick auf das Spielfeld von manchen Blöcken der „Süd“ aus kaum noch möglich ist.

Die Autoren zeigen sich genervt von dieser „Entkopplung“ von Spielgeschehen einerseits und dem Tribünen-Programm andererseits. Auch vor dem Hintergrund des Projekts „Südtribüne Dortmund“ wünscht man sich eine deutliche Reduzierung der Fahnenschwenkerei und appelliert an den „Stimmungsblock“:

Fußball statt Fahnen! Emotionen respektieren – Materialeinsatz reduzieren!
Denn: Wir kommen alle wegen des Spiels auf dem Rasen ins Stadion, wir wollen alle unsere Mannschaft unterstützen, doch ein Schwenker hat noch nie ein Tor geschossen.

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Wir fragen euch: Fußball statt Fahnen? Ist die Aufregung berechtigt? Soll man sich gefälligst woanders hinstellen, wenn die Fahnen stören? Gehört es zur Stimmung oder gibt es auch hier ein „zu viel“ ?

moG