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Ultras Gelsenkirchen für Fußballspruch des Jahres nominiert

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 09. Oktober 2017
Quelle: imago

Zum Abschluss der vergangenen Saison zeigten die Ultras Gelsenkirchen beim Auswärtsspiel in Ingolstadt ein ironisches Spruchband. Dafür könnten sie nun sogar einen Preis bekommen. 

„Wir danken der Mannschaft, dass sie uns auch in dieser Saison so zahlreich hinterher gereist ist!“, hatten die Ultras Gelsenkirchen nach einer sportlich dürftigen Spielzeit auf ein Spruchband gepinselt. Mit einem Augenzwinkern kehrten sie damit die Botschaft typischer Transparente um, mit denen sich einige Mannschaften zum Saisonende bei ihren Fans bedanken.

Unter insgesamt elf Nominierungen hat die Jury der Deutschen Akademie für Fußballkultur nun den Spruch der Ultras gemeinsam mit drei weiteren Zitaten ins Finale um den Fußballspruch des Jahres 2017 gewählt. Der endgültige Sieger wird am Freitag, den 20. Oktober 2017 vom Publikum bei der großen Gala zur Verleihung des Deutschen Fußball-Kulturpreises bestimmt. Die Show wird im Live-Stream auf www.fussball-kultur.org und www.kicker.de übertragen. Der Fußballspruch des Jahres ist mit 5.000 Euro dotiert, die einem gemeinnützigen Zweck zu Gute kommen.

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Folgende Sprüche stehen neben dem der Ultras Gelsenkirchen zur Auswahl: 

Alexander Nouri
„Ich habe nichts gegen das Wort Europa. Ich bin ja nicht die AfD.“
angesprochen auf die Möglichkeit, mit Werder Bremen noch einen Europa-League Platz zu erreichen

Thomas Delaney
„Nein, den Ball habe ich nicht mitgenommen. Ich muss jetzt erst einmal schauen, ob mein Wikipedia-Eintrag auf dem neuesten Stand ist.“
nach seinem Dreierpack beim 5:2-Sieg mit Werder Bremen in Freiburg

Thomas Tuchel
„Wenn konsequent, dann konsequent konsequent.“
zur Suspendierung von Pierre-Emerick Aubameyang für das Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon

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