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National

Ultras Frankfurt trotz Teilausschluss im Stadion

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 26. Oktober 2016
Quelle: imago

Gemäß einer DFB-Strafe aufgrund der Vorfälle beim Erstrunden-Spiel in Magdeburg durften für das gestrige Pokalspiel von Eintracht Frankfurt gegen den FC Ingolstadt nur Inhaber einer Sitzplatz-Dauerkarte Tickets erwerben. Dennoch schafften es auch einige Ultras, die eigentlich auf den gestern gesperrten Stehplätzen beheimatet sind, ins Stadion. 

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So hing die Zaunfahne der Ultras Frankfurt gestern Abend vor der Sitzplatz-Tribüne der Eintracht-Fans. Auch einige Schwenkfahnen sowie Anti-DFB-Plakate hatten die Ultras mit ins Stadion gebracht. Auch die rund 250 angereisten Ingolstädter Gästefans sprachen sich mit einem „Gegen Kollektivstrafen“-Banner gegen das DFB-Urteil aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Frankfurter Ultras eine Strafe des DFB-Sportgerichts ad absurdum führen. So positionierte sich die Gruppe bei einer vorherigen Sperrung der Nordwestkurve im Spiel gegen den VfB Stuttgart direkt neben dem Gästeblock. Zudem umgingen die Ultras in der letzten Saison mehrfach ein vom DFB verhängtes Choreo-Verbot.

Wie die Ultras gestern ins Stadion gelangen konnten, ist bislang unklar. Eine denkbare Möglichkeit wäre aber, dass sie sich die Karten über die zum Kauf berechtigten Sitzplatz-Dauerkarten-Inhaber besorgt haben.