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National

Ultras Dynamo kritisieren Vorkommnisse bei Aufstiegsfeier

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 23. April 2016
Quelle: imago

Nachdem bereits der Capo der Ultras Dynamo die Ereignisse rund um den Aufstieg der SG Dynamo Dresden beim 1. FC Magdeburg heftig kritisiert hat, meldet sich nun auch die gesamte Gruppe mit einem Appell an die Fanszene zu Wort.

Darin folgt die Gruppe den Aussagen ihres Capos und kritisiert vor allem das Verhalten einiger Personen beim Empfang der Mannschaft im Dresdner Stadion am Abend des Aufstiegs. „Sich so selbstdarstellerisch zu verhalten, vor mehr als 10.000 Dynamofans, die seit dem Nachmittag auf die frischgebackene Zweitligamannschaft warten, ist einfach nur peinlich und nicht zu tolerieren“, schreiben die Ultras.

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Kurz vor dem Eintreffen der Mannschaft waren einige Dynamo-Fans vermummt auf das Spielfeld gelaufen und hatten Böller und weiteres Feuerwerk gezündet. „Bei einer Aufstiegsfeier in Dresden, wo weder Gästefans noch Bullen anwesend waren, sich so martialisch zu präsentieren ist völlig fehl am Platz“, so die Ultras Dynamo weiter.

Auch die Vorkommnisse in Magdeburg, wo etwa 1.000 Dynamo-Fans trotz gültiger Eintrittskarten der Zutritt zum Stadion verwehrt wurde, sind für die Gruppe „ein großer Skandal“. Bei allem „Frust über das Vorgehen des Veranstalters und der Bullen“ müssten die Geschehnisse jedoch sauber und detailliert aufgearbeitet werden, fordern die Dresdner Ultras.

In Richtung der eigenen Fanszene appelliert die Gruppe zudem: „Der gegenseitige Respekt und Umgang miteinander muss künftig weiter fortgesetzt werden.“