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National

TSG Hoffenheim will künftig auf Topzuschläge verzichten

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 22. September 2015
Quelle: imago

Der Boykott-Aufruf der aktiven Dortmunder Fanszene für das morgige Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim hat einen ersten großen Erfolg erzielt. Die TSG Hoffenheim hat angekündigt, künftig auf sogenannte Topspielzuschläge zu verzichten.

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Das gab Borussia Dortmund auf seiner Vereinshomepage bekannt. Darüber hinaus sollen die durch den Topzuschlag generierten Mehreinnahmen dem BVB-Lernzentrum gespendet werden. In einem persönlichen Brief an TSG-Gesellschafter Dietmar Hopp hatten Hans-Joachim Watzke und Marketing-Direktor Carsten Cramer ihr Unverständnis über den Topzuschlag geäußert.

Der günstigste Gäste-Sitzplatz für das Spiel kostet 55 Euro. Daher hatte die „Kein Zwanni“-Initiative dazu aufgerufen, das Spiel zu boykottieren. Borussia Dortmund schickte am Montag rund 800 der 3.000 verfügbaren Gäste-Karten nach Sinsheim zurück.

„Die TSG 1899 Hoffenheim hat ein hohes Interesse daran, den Fußball und seine damit verbundenen Werte allen Menschen zugänglich zu machen. Um dies auch nachhaltig zu dokumentieren, bin ich mit Hans-Joachim Watzke übereingekommen, dass wir die durch den Topzuschlag erzielten Mehreinnahmen dem Lernzentrum des BVB-Fanprojektes zur Verfügung stellen“, wird Dietmar Hopp auf der BVB-Webseite zitiert. „Wir freuen uns im Sinne unserer Fans sehr, dass die TSG Hoffenheim für die Zukunft ‚vernünftige Preise‘ zugesichert hat und danken Dietmar Hopp für seine persönliche Einflussnahme“, unterstrich Hans-Joachim Watzke.