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National

„Trübe Stimmung“: Dortmund-Profis kritisieren eigene Fans

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 20. März 2014
Quelle: imago

Nach der 1:2 Niederlage gegen Zenit St. Petersburg gestern Abend steht Borussia Dortmund aufgrund des 4:2 Hinspielerfolges im Viertelfinale der Champions League. Nach Schlusspfiff herrschte jedoch nicht nur eitel Sonnenschein: Einige Spieler beklagten sich über fehlende Stimmung im Stadion.

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Mannschaftskapitän Sebastian Kehl etwa konnte die „trübe Stimmung im Stadion nicht ganz verstehen.“ Auch Kevin Großkreutz, der einst selbst auf der Südtribüne stand, schimpfte: „Das gefällt mir überhaupt nicht im Moment, bei Ballverlusten immer dieses Gestöhne von der Tribüne.“ Die Ultras nahm er jedoch ausdrücklich von seiner Kritik aus: „Wir geben immer alles. Das merken vor allem die Fans auf der Südtribüne, die uns immer nach vorne peitschen. Und das sollte das ganze Stadion mal endlich mitkriegen. Ich finde es nicht fair von den Fans, vor allem von den Sitzplätzen.“

Nuri Sahin kritisierte vor allem die enorme Erwartungshaltung einiger Fans: „Ich will jetzt nichts Falsches sagen, aber ich habe das Gefühl, dass wir uns entschuldigen müssen, dass wir unter den letzten Acht sind. Einige im Stadion hatten das Gefühl, glaube ich und das stört uns. Das stört mich. Wir sind unter den letzten Acht, das sollte man sich ehrlich mal vor Augen führen und das sollte man auch mal honorieren.“