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National

Trotz Genehmigung der Stadt: 50.000 Euro Pyro-Strafe für RW Erfurt?

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 13. Januar 2015
Quelle: imago

Im Oktober verabschiedeten sich die Fans von Rot-Weiß Erfurt vom alten Steigerwaldstadion, große Choreo und eine Pyroshow im gesamten Stadionrund inklusive. Nun droht offenbar eine saftige Geldstrafe vom DFB – obwohl die Stadt Erfurt das Abbrennen von Pyrotechnik genehmigt und der Verein die Verabschiedung des Stadions als separate Veranstaltung angemeldet hatte. 

Am Freitag um 14 Uhr wird der Fall nun vor dem DFB-Sportgericht verhandelt. Und nach Informationen der BILD muss RW Erfurt mit einer Geldstrafe in Höhe von bis zu 50.000 Euro rechnen.

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Offenbar hatte der Verein das Freundschaftsspiel gegen FC Groningen sehr spät – und erst nach Aufforderung – beim DFB angemeldet. Außerdem musste RWE wohl versichern, dass es zu keinerlei Abbrennen von Pyrotechnik kommt.

Der Plan, die Pyroaktion durch eine gesonderte Veranstaltung vom eigentlichen Freundschaftsspiel zu trennen, ging demnach nicht auf. Schon bei der Anhörung vor dem DFB-Kontrollausschuss im November habe der DFB diese Regelung nicht akzeptiert und darauf verwiesen, dass das Verbot für das „Abbrennen von Pyrotechnik auch für Freundschaftsspiele gilt. Egal wie lange die Veranstaltung läuft.“

Ob es am Freitag nun tatsächlich zu einer solch hohen Geldstrafe kommt, wie es spekuliert wird, bleibt abzuwarten. „Was am Ende raus kommt, ist völlig offen“, sagte RWE-Anwalt Thomas Patschke gegenüber BILD.