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Südkurve bleibt für Ultras Nürnberg als Ausweichstandort tabu

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 05. April 2017
Quelle: imago

Nur kurz nachdem die Ultras Nürnberg dazu aufriefen, sich für das Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue mit Karten für den Oberrang der Südkurve einzudecken, hatte der Verein den Vorverkauf für diesen Bereich gestoppt. Nun steht fest, dass der Club an dieser Entscheidung festhalten wird.

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„Um die Sicherheit für alle Stadionbesucher im Stadion Nürnberg gewährleisten zu können, sah sich der 1. FCN leider gezwungen, die Blöcke in der Südkurve aufgrund von Sicherheitsbedenken durch die Nähe zum Gäste-Bereich aus dem Verkauf zu nehmen“, teilt der Club auf seiner Homepage mit. Eine konsequente Fantrennung außer- und innerhalb des Stadions könne so nicht umgesetzt werden.

Aufgrund einer DFB-Strafe muss der 1. FC Nürnberg beim Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am 15. April (13 Uhr) die Blöcke 7, 9 und 11, die Heimat der aktiven Fanszene geschlossen halten. Der Verein betont jedoch, dass den Fans auch Plätze im Oberrang der Gegentribüne, der Haupttribüne sowie Restplätze in der Nordkurve zur Verfügung stünden. Bei den Plätzen im Oberrang gelte es jedoch zu beachten, dass rhythmisches Springen aufgrund der baulichen Voraussetzungen in diesen Blöcken untersagt sei.

Eine Reaktion der Ultras auf die nun endgültige Entscheidung des Vereins gibt es bislang nicht. Noch gestern hatte die Gruppe sich optimistisch bezüglich einer Lösung gezeigt, ansonsten hätte man „tatsächlich ein Problem.“