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International

Strafsenat greift durch: Austria Wien Heimkurve wird gesperrt

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 14. April 2015
Quelle: imago

Das Strafsenat der Österreichischen Fußball-Bundesliga verurteilte am Montag FK Austria Wien zu einer Sperrung des Heimsektors im nächsten Spiel. Sollte der Verein keinen Einspruch einlegen, bleibt die Osttribüne geschlossen.

Nach dem Wiener Stadtderby im November des vergangenen Jahres wurden der FK Austria Wien und der SK Rapid Wien mit Geldstrafen belegt. Darüber hinaus drohte bei weiteren Vergehen die Schließung der jeweiligen Heimkurve für ein Spiel. In der Begegnung gegen den SV Ried zündeten die Fans von Rapid Wien erneut Pyrotechnik. Der Verein wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro und der Schließung des Heimblocks belegt. Bereits nach der Begegnung mussten die Wiener eine Strafe in Höhe von 25.000 Euro bezahlen. Der Klub legte Einspruch gegen den Teilausschluss ein.

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Laut Sportnet wurde der Stadtrivale Austria Wien am Montag vom Strafsenat der Österreichischen Fußball-Bundesliga zur Sperrung des Heimsektors im nächsten Spiel verurteilt. Auslöser für die Strafe waren die Vorfälle nach dem Stadtderby gegen Rapid Wien. In den Spielen gegen den FC Admira Wacker Mödling und den FC RB Salzburg zündeten die Wiener-Fans erneut Pyrotechnik. Austria kann gegen das Urteil Berufung einlegen. Sollte der Verein dies nicht tun, bleibt die Osttribüne während des nächsten Heimspiels geschlossen.

Austria Wien hat sicherzustellen, dass sich während der Schließung der Heimurve kein alternativer Fansektor bildet. Daher sind die Verwendung und Mitnahme von Fahnen, Doppelhaltern, Trommeln, Megaphonen, Plakaten und Transparenten durch Austria-Anhänger verboten. Zusätzlich wurde auch das Anbringen eines Vorsängerpultes im gesamten Stadionbereich untersagt.