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National

Strafe für Kaiserslautern verringert sich

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 19. August 2016
Quelle: imago

Der 1. FC Kaiserslautern hat vor dem Sportgericht des DFB einen Erfolg erzielt. Die Strafe, die sich ursprünglich auf 22.000 Euro belief, ließ sich um 5.000 Euro reduzieren.

Laut Mitteilung auf der Vereinshomepage wurde am 18. August 2016 mehrere Stunden mündlich verhandelt, ehe das endgültige Urteil ausgesprochen wurde. Bei der Verhandlung ging es um drei verschiedene Vorfälle unsportlichen Verhaltens seitens der Anhänger. Im Speziellen wurde der FCK für zwei Flitzer, „auf Spieler geschüttetes Bier aus dem Zuschauerbereich […] sowie [einen] Banner mit beleidigendem Inhalt […] gegen Rasenball Leipzig.“

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Das Urteil vom 8. Februar 2016 wurde also abgeändert. Bis zum 30. Juni 2017 dürfen sich die FCK-Fans aber dennoch nicht viel erlauben: Der auf Bewährung verhängte Teilausschluss „der Öffentlichkeit für ein Zweitliga-Heimspiel“ bleibt weiterhin bestehen.

Auf der Website gab der FCK-Vorstandsvorsitzende Thomas Gries folgendes von sich:

„Der Vorstand des FCK war und ist sich seiner Verantwortung in Bezug auf Präventivmaßnahmen zur Verhinderung von Fehlverhalten seiner Fans sehr bewusst. Das ursprünglich gegen unseren Verein ergangene Urteil konnten wir jedoch aus verschiedenen Gründen nicht akzeptieren. Wir werden weiterhin großen Wert auf eine gute Fanbetreuung und eine intensive Kommunikation mit unseren Anhängern legen. Das vorbildliche Verhalten der FCK-Fans bei den vergangenen Spielen in Brentfort und Würzburg gibt uns Anlass zur Hoffnung, uns solche Sportgerichtsverfahren wie heute zu ersparen. Unseren Fans muss bewusst sein, dass Geldstrafen oder mögliche Zuschauerteilausschlüsse derzeit das letzte sind, was unseren Verein weiter bringt“