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National

Stellungnahme nach Ingewahrsamnahme der Eintracht-Fans

Autor: Lukas Schäfer Veröffentlicht: 13. Mai 2015
Quelle: imago

Am Sonntag spielte Eintracht Braunschweig beim 1. FC Nürnberg. Nachdem es bei der Anreise der Gästefans zu Zwischenfällen gekommen war, wurden 125 Fans aus Braunschweig in Polizeigewahrsam genommen. Nun äußerten sich die Eintracht-Fans bezüglich der Pressemitteilung der Polizei.

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Knapp 125 teilweise vermummte Eintracht Braunschweig-Anhänger sollen laut Polizeiangaben am Sontagnachmittag durch die Nürnberger Innenstadt gelaufen sein. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens wurden die Fans demnach festgenommen und auf das Polizeipräsidium gebracht. Nun äußerte sich die  Blau Gelbe Hilfe bezüglich der Pressemitteilung der Polizei.

Die Fans teilen mit, dass die genauen Begleitumstände durch die BGH derzeit aufgearbeitet werden: „Der Polizei-Bericht benennt, dass lediglich gegen sechs der 125 in Gewahrsam genommenen Eintracht-Fans ein Ermittlungsverfahren wegen kleinerer Delikte wie Beleidigung eingeleitet wurde. Alleine dieser Umstand dürfte verdeutlichen, dass es eben nicht zu den vielfach herbeigeredeten Ausschreitungen gekommen ist.“ Bei den angeblich gefundenen Schlagstöcken soll es sich lediglich um die gängigen Fahnenstöcke handeln, wie sie „bei jeder Auswärtsfahrt mitgenommen werden.“ Bei den 95 Sturmhauben, die nach Polizeiangaben bei den Fans gefunden wurden, soll es sich offenbar um Halstücher handeln: „Nicht zuletzt angesichts dieser Relativierungen bitten wir jeden zur Besonnenheit und ein Abwarten der Aufarbeitung rund um das Nürnberg-Spiel. Es ist in unseren Augen sehr fragwürdig, ob Fans, welche mit allen nur möglichen Stadionmaterialien bepackt sind, in die Altstadt von Nürnberg fahren, um dort grundlos zu randalieren.“

Abschließend rufen die Eintracht-Fans alle Betroffenen der Maßnahmen in Nürnberg auf, sich bei der Blau Gelben Hilfe per Mail oder am Informationsstand im Stadion zu melden und alle Informationen, Gedächtnisprotokolle, Fotos und Videos zukommen zu lassen. Nur durch die Hilfe der Fans ließen sich die Vorfälle aufarbeiten.