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National

Stellungnahme nach Boykott-Drohungen

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 26. Februar 2015
Quelle: imago

Im Halbfinale des Brandenburg-Pokals empfängt der SV Babelsberg 03 den ehemaligen Bundesligisten Energie Cottbus. Im Vorfeld der Partie gab es Kritik wegen der Eintrittspreise, nun haben sich die Potsdamer dazu auf ihrer Website geäußert.

In der Stellungnahme wurde darauf hingewiesen, dass nur ein Teil der Einnahmen auch dem Heimverein zugute kommen. In der Mitteilung heißt es dazu

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Von den genannten Einnahmen werden lediglich die Kosten abgezogen, die direkt mit dem Spielbetrieb zusammenhängen. (Schiedsrichter, Gebühren usw.). Zur Deckung der weiteren maßgeblichen Kosten darf Nulldrei pauschal 15% aus der verbleibenden Summe zum Ansatz bringen. Die restlichen Einnahmen werden dann zwischen beiden Vereinen geteilt. Das heißt aber, sollten die Kosten die besagten 15% übersteigen, muss Nulldrei das fehlende Geld von seinem eigenen Anteil begleichen.

Zu den anfallenden Kosten zählen unter anderem die kostenintensiven Bereiche wie der Ordnungsdienst oder die Verpflegung der Ehrengäste, Mannschaften und Betreuer. Aufgrund der genanten Regelung ist zu erwarten, dass der Gewinn aus diesem Topspiel nicht höher sein wird, als bei einem üblichen Regionalligaspiel des SVB im Karl-Liebknecht-Stadion.

Warum kostet nun die unermäßigte Eintrittskarte in Cottbus gar 15,- statt 14,- Euro? Der Ticketpreis von 15,- EUR im Gästeblock entsteht durch eine vom FC Energie Cottbus erhobene zusätzliche Vorverkaufsgebühr von 1 ,- Euro. Hierauf hatte der SV Babelsberg 03 keinerlei Einfluss.

Das Spiel zwischen den beiden Mannschaften aus Brandenburg findet am 1. April 2015 im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion statt.