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National

Stadt denkt über Abriss des Betzenbergs nach

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 28. September 2017
Quelle: Wikimedia Commons | PD

Die städtische Stadiongesellschaft ist verschuldet und könnte einen Abstieg des 1. FC Kaiserslautern wohl nicht verkraften. Jetzt wird über zusätzliche Einnahmequellen oder den Abriss des Fritz-Walter-Stadions nachgedacht.

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Jährlich muss die Stadt Kaiserslautern 2,9 Millionen Euro an Zinsen für das Stadion aufbringen. Das Geld dient zur Tilgung des Kredits über 65 Millionen Euro, den die Stadt für den Stadionausbau zur WM 2006 benötigte. Der 1. FC Kaiserslautern zahlt aktuell allerdings nur 2,4 Millionen Euro Miete und im Falle eines Abstiegs würde die Summe noch einmal deutlich geringer ausfallen.

Die Stadiongesellschaft sucht daher nach neuen Einnahmequellen, berichtet der SWR. Nachgedacht wird über die Möglichkeit Konzerte auszurichten oder sogar Wohnungen oder Büros im Stadion einzurichten. Allerdings kann auch der Abriss nicht ausgeschlossen werden. Anstelle des Stadions könnte ein neues Wohngebiet entstehen. Der Verein müsste seine Spiele dann wahrscheinlich in Ludwigshafen oder Pirmasens austragen.