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Stadionausbau in Magdeburg, damit Fans wieder hüpfen können

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 29. November 2017
Quelle: imago

Ein im letzten Jahr angefertigtes Gutachten brachte die schlechte Nachricht für Magdeburg-Fans. Die Tribünen im Stadion werden das Hüpfen der Zuschauer nicht mehr lange verkraften. Ein Hüpfverbot wurde ausgesprochen. Jetzt will der Verein bauliche Maßnahmen vornehmen, um das Stadion wieder sicher zu machen. Zudem soll die Kapazität leicht erhöht werden. 

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Obwohl das Magdeburger Stadion erst im Jahre 2006 eröffnet wurde, machten sich bereits Abnutzungserscheinungen bemerkbar. Hüpfeinlagen hatten die Tribünen in der Vergangenheit regelmäßig mit starken Schwingung von bis zu drei Zentimeter ausgesetzt. Die Gutachter schätzten die weitere Lebensdauer der Tribünen daher auf maximal sieben Jahre. Auf einer Sitzung im Rathaus wurde gestern ein Umbau beschlossen, die ersten Baumaßnahmen könnten schon im Januar 2018 beginnen. Bis zur Fertigstellung in zwei Jahren muss das Hüpfverbot allerdings bestehen bleiben, berichtet die Volksstimme.

Zunächst sollen Stabilisierungsmaßnahmen am Gästeblock erfolgen. Da die Spiele gegen Halle und Rostock bereits stattgefunden haben, erwartet der Verein in dieser Saison kein großes Gästeaufkommen mehr. Die Baumaßnahmen am Gästeblock sollen als Testverfahren für die Heimtribüne dienen. Dort sollen die ersten Maßnahmen ab Oktober 2018 erfolgen. Dabei wird neben den Sicherheitsmaßnahmen, auch der bisherige Sitzplatzblock 7 in einen Stehplatzbereich umgewandelt. Die Kapazität der Stehplätze erhöht sich dadurch auf 13.200, die Gesamtkapazität auf 30.000.

Sechs Millionen hat die Stadt für den Umbau genehmigt. Für mögliche Lizenzauflagen denkt der Verein außerdem an eine Erweiterung der Pressetribüne und zusätzliche Parkplätze. Dafür wären weitere Gelder erforderlich.