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National

St. Pauli mit neuer Ticketbörse bei „fanSALE“

Autor: Johannes Holzapfel Veröffentlicht: 10. Juli 2014
Quelle: imago

Der FC St. Pauli hat ein neues System für seine Fans erarbeitet, um den Weiterverkauf von Eintrittskarten einfacher und fairer zu gestalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Dauer- oder Spieltagskarten handelt. Für die Käufer ein gewaltiger Vorteil: Der Ticketpreis bleibt fast gleich.

Der Verein aus Hamburg geht mit dem Dienstleister CTS EVENTIM AG eine Kooperation ein, die für Fans äußerst positiv ist. Wenn eine Person nicht zu dem Spiel erscheinen kann, kann er seine Dauer- oder Spieltagskarte über das neue Portal verkaufen und erhält den Eintrittspreis wieder. Der Vorteil für den Fan: Er gibt seine Eintrittskarte gar nicht erst aus der Hand, denn für den Käufer wird ein neues Ticket gedruckt. Die Eintrittskarte des Verkäufers wird letztendlich nur für das eine Spiel gesperrt. Das Portal ist seit heute online und zur Benutzung geöffnet.

 

Vorteil für Käufer und Verkäufer

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Faire Preise und der legale – weil offizielle – Verkauf und Erwerb der Tickets ist für beide Parteien ein guter Deal. Vor allem der reguläre Ticketpreis ist dabei wichtig, denn bei inoffiziellen Auktionsplattformen oder anderen Anbietern wird der Preis bei Derbys oder anderen wichtigen Spielen meist in unfassbare Höhen getrieben, so dass ein fairer An- und Verkauf beinahe unmöglich ist. Zudem sind Käufer vor Kartenfälschern oder Betrügern sicher, denn sie erhalten für das Spiel ein vom Verein neu gedrucktes Tagesticket.

Der kaufmännische Geschäftsführer des FC St. Pauli, Michael Meeske, fasst das neue Projekt so zusammen: „Mit dem Angebot der FC St. Pauli-Ticketbörse erhöhen wir den Service für alle Fans des FC St. Pauli, die ein Heimspiel nicht besuchen können. Vor allem unsere Dauerkarteninhaber können künftig ohne Bedenken und ohne die eigene Dauerkarte abzugeben ihre Karte weitergeben“. Die Eindämmung des Schwarzmarktes „und den damit verbundenen Weiterverkauf von Karten zu überhöhten Preisen“ sei dabei auch ein Ziel, so Daniel Bierhoff, Leiter des Servicecenter von St. Pauli.

 

jh