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National

Spendenkonto für Valentin eingerichtet

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 08. Juli 2015
Quelle: imago

Nachdem sich linke Ultras und rechte Hooligans des SV Werder Bremen beim letzten Nordderby Auseinandersetzungen geliefert hatten, hat die Polizei einen 21-jährigen Ultra namens Valentin festgenommen. Linke Fans rufen nun zur Solidarität mit dem Inhaftierten auf und haben ein Spendenkonto eröffnet.

Auf einer eigens eingerichteten Facebook-Seite wird dazu aufgerufen, für den inhaftierten Ultra zu spenden, „um ihm finanziell den Rücken stärken zu können.“ Auch moralische Unterstützung in Form von Briefen ist erwünscht. Dazu soll in den nächsten Tagen ein Postfach eingerichtet werden.

Die Betreiber der Seite betonen, dass es sich bei den Auseinandersetzungen innerhalb der Bremer Fanszene um einen politischen Konflikt handle. „Die Hooligans griffen die Ultras an, weil sie diese dem linkspolitischen antifaschistischen Lager zuordneten“, heißt es. Unmissverständlich habe die Polizei klar gemacht, dass an Valentin ein Exempel gegen politisch motivierte Gewalt statuiert werden solle.

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Die Daten des Spendenkontos lauten:

Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Bremen
IBAN: DE71 2001 0020 0481 9122 06
Postbank Hamburg
Verwendungszweck: Freiheit für Valentin

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Posted by Gegen Nazis und Repressionen – Freiheit für Valentin on Dienstag, 7. Juli 2015

3 Responses to “Spendenkonto für Valentin eingerichtet”

  1. rigatoni sagt:

    „Unmissverständlich habe die Polizei klar gemacht, dass an Valentin ein Exempel gegen politisch motivierte Gewalt statuiert werden solle.“

    Da hätte ich gern eine Quellenangabe!

  2. Demokrat sagt:

    Dass für einen Linken hier Werbung gemacht wird, schlägt ja wohl dem Fass den Boden aus! Weder Linke noch Rechte sollten hier ein Sprachrohr finden! Wie kann man nur Demokratiefeinde unterstützen!? Dass an demokratiefeindlichen Gewalttätern ein Exempel statuiert werden soll, ist rechtlich so vorgesehen und absolut in Ordnung. Vielleicht sollte man Florian Nussdorfer mal einer politischen Überprüfung unterziehen! Politik hat im Fußball nix zu suchen. Oder ist das hier plötzlich ein linkes Kampfblatt geworden!?

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