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International

„Späte“ London-Derbies sorgen für Diskussionen

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 25. Juli 2014
Quelle: imago

Die Premier League steht in den Startlöchern, die ersten Spiele wurden terminiert. Vor allem zwei Matches des FC Arsenal sorgen nun für Sicherheitsbedenken.

Während in der deutschen Bundesliga samstags vor dem sogenannten Topspiel die Partien noch parallel ausgetragen werden, ist die Staffelung der Anstoßszeiten in England ein wenig breiter. Neben den Partien um 15:00 Ortszeit und einem Mittagsspiel, gibt es auch im Mutterland des Fußballs ein (frühes) Abendspiel, um 17:30.

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Späte Ansetzungen sind für die Vermarktung attraktiver, für die Polizei jedoch unvorteilhaft. Diese befürchtet ein erhöhtes Risiko von Straftaten, wenn die Fans nach Abpfiff in den Abend verschwinden. In Deutschland wurde diese Kritik nicht zuletzt beim Spiel zwischen Dortmund und Schalke laut, das auf einen Dienstagabend entfiel. Später sprach man vom friedlichsten Revierderby aller Zeiten. In der kommenden Saison der Briten sind nun zwei London-Derbies zur spätesten Anpfiffzeit geplant. In der Millionen-Metropole spielen am 16. August Arsenal gegen Crystal Palace, Ende September treffen die Gunners dann auf Tottenham.

Beide Matches sind Risikospiele, weswegen die Polizei die Verantwortlichen gebeten hat, die Spiele früher anzusetzen. Ohne Erfolg, denn eine Verschiebung läge nicht im Interesse der TV-Sender. Arsenal zeigte sich kooperativ und will weiter mit den verschiedenen Interessenvertretungen sprechen, der Einfluss der Clubs ist tendenziell allerdings gering.

moG