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National

Sicherheitskonzept für das Revierderby vorgestellt

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 13. Februar 2015
Quelle: imago

Das 168. Revierderby steht an. Am 28. Februar empfängt Borussia Dortmund den Gelsenkirchener Rivalen FC Schalke 04. Im Vorfeld wurde auf einer gesonderten Pressekonferenz ein Anreise- und Sicherheitskonzept vorgestellt.

Bereits seit einigen Wochen ist klar: Das Dortmunder Stadion wird weniger Zuschauer fassen als gewohnt. Aus Sicherheitsgründen wird das Kontingent auf ca. 79.500 Plätze reduziert. Zudem ist auch das Gästekontingent reduziert und umfasst lediglich 8,5 % anstatt der üblichen 10 % der gesamten Zuschauerzahl. Der Arbeitskreis „Derby“(bestehend aus Vertretern beider Vereine, der Polizei, der Stadt und den Verkehrsbetrieben) hat nun auch einen genauen Anreiseplan vorgestellt.

Dabei orientiert man sich am letztjährigen Konzept, das dank der Trennung beider Fanlager das vielzitierte „friedlichste Derby aller Zeiten“ ermöglichte. Außerdem möchte die Polizei weniger Personal einsetzen. Der Leiter der polizeilichen Vorbereitung, Andreas Wien, appellierte deswegen auch an die Anhänger: „Dies funktionierte durch ein positives Mitwirken aller Fans. Daher wird dieses Konzept wieder angewandt.“ Um den Dialog mit den Fans effektiver zu ermöglichen, wird in Dortmund neben Nobby Dickel auch dessen Schalker Kollege vor Ort sein, um gegebenenfalls die königsblauen Anhänger gezielt anzusprechen.

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Laut Arbeitskreis sollen die BVB-Fans über die Haltestelle „Stadion“ anreisen, die Haltestellen „Remydamm“ und „Westfalenhallen“ sind für sie gesperrt. Außerdem gesperrt ist die sonst ausgiebig genutzte Fußgängerbrücke von der Lindemannstraße über die B1 und der Park an der Signal Iduna-Versicherung. Weitere Informationen werde noch erwartet. Die Veranstalter informieren die Schwarzgelben mit Flyern, die beim heutigen Heimspiel gegen FSV Mainz 05 verteilt werden.