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„Selbstregulierung der Kurve greift“

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 31. Mai 2017
Quelle: imago

Kurz nach der Halbzeit des Relegationsspiels zwischen Eintracht Braunschweig und dem VfL Wolfsburg wurde ein Ordner im Stadion von einem Böller aus der Braunschweiger Kurve getroffen. In einer Stellungnahme distanzieren sich die Ultras von Cattiva Brunsviga nun von dem Vorfall. 

Darin betont die Gruppe, dass sie sich trotz ihres Bekenntnisses zu Pyrotechnik seit Jahren gegen Böller im Stadion ausspreche. Das Spiel am Montag habe jedoch gezeigt, „dass wir als Führungsgruppe des Block 9 nicht alles verhindern und es leider genügend Eintracht-Fans gibt, die mit Pyrotechnik schlichtweg nicht umgehen können oder sich dessen, was sie u.a. durch Böllerwürfe anrichten, scheinbar nicht bewusst sind.“

Zwar gebe es für derartige Vorfälle keine „Patent-Lösung“, doch sollten die Verursacher ausfindig gemacht werden können, versichert Cattiva, „dass die Selbstregulierung der Kurve greift.“

Für die Ultras sei es „beschämend“ gewesen, „in einem Block zu stehen, der dafür hauptsächlich verantwortlich war, dass die Stimmung, die an diesem Montagabend unglaublich lautstark, emotional und intensiv war, kippte.“

Gleichzeitig warnt die Gruppe vor einer kollektiven Verurteilung der Braunschweiger Fans und mahnt eine sachliche Aufarbeitung der Vorfälle an. Dazu will sich Cattiva in der Sommerpause mit den entsprechenden Institutionen und Gruppen zusammensetzen.

Wie Eintracht Braunschweig mitteilte, konnte der betroffene Ordner seinen Dienst nach Behandlung durch die Sanitäter wieder aufnehmen.