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National

Seifert vergleicht Widerstand gegen RB Leipzig mit Blockupy

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 26. März 2015
Quelle: imago

Anlässlich der breiten Ablehnung gegenüber RB Leipzig haben sich die Mitglieder der DFL solidarisch mit dem sächsischen Klub gezeigt. Weitere Maßnahmen sind nicht geplant.

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Bei der heutigen Mitgliederversammlung sprach sich die Liga geschlossen gegen teils grenzüberschreitende Fan-Aktionen gegen RB Leipzig aus. „Körperliche Bedrohung, Beschädigungen fremden Eigentums oder sogar Gewalt gegen andere sind weder zu rechtfertigen noch inhaltlich zu begründen. Davon müssen wir uns ohne Wenn und Aber distanzieren“, sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball. Eine besondere Task Force oder dergleichen solle es aber nicht geben. Es gebe bereits eine Kommission für Prävention, Sicherheit und Fußballkultur und man lehne „Symbolpolitik und hektischen Aktionismus“ ab.

DFL-Geschäftsführer Christoph Seifert hat zudem eine klare Vorstellung von der Einstellung der Bundesliga-Klubs: „Kein Mitglied des Ligaverbandes sollte zum Ausdruck bringen, dass man so etwas wie Verständnis für ein gewisses Verhalten hat.“ Ferner verglich er die einzelnen Proteste und Aktionen gegen den Liga-Neuling mit den jüngsten Blockupy-Protesten auf den Straßen Frankfurts: „Es gibt keinen einzigen hehren Wert, keine Traditionspflege oder auch keine Kapitalismuskritik, um zu rechtfertigen, was sich letzte Woche bei der Blockupy-Demo in Frankfurt oder zuvor auch bei Spielen von RB Leipzig abgespielt hat.“