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International

Schweden geht neue Wege bei Verbandsstrafen

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 24. Juni 2015
Quelle: imago

Verhängt das DFB-Sportgericht eine Geldstrafe gegen einen Verein, etwa weil Anhänger Pyrotechnik gezündet oder Gegenstände geworfen haben, zahlt der Verein diese Strafe meist auch mehr oder weniger bereitwillig. In Schweden gibt es diesbezüglich nun einen neuen Ansatz.

Eine neue Regelung besagt, dass Vereine Verbandsstrafen wegen Fan-Fehlverhaltens nur noch zahlen müssen, wenn sie keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben. So muss der AIK Stockholm eine gegen ihn ursprünglich verhängte Pyro-Geldstrafe in Höhe von 175.000 Kronen (etwa 19.000 Euro) nicht zahlen, weil der Verein ausreichende Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatte.

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Die neue Regelung soll sicherstellen, dass die Vereine ihr Geld lieber in Sicherheitsmaßnahmen investieren, als einfach bei Bedarf entsprechende Verbandsstrafen zu bezahlen.

SWEDEN – the new rules in Swedish football stating that the clubs shall only pay fines, if they haven’t met up to safety…

Posted by Football Supporters Europe on Dienstag, 23. Juni 2015