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National

Schlägerei beim Pape-Cup

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 12. Januar 2015
Quelle: Youtube-Screenshot

Wie schon in den letzten Jahren besuchte die aktive Magdeburger Fanszene rund um den „Block-U“ auch dieses Jahr wieder den Pape-Cup. Auch Rostocker Anhänger machten sich auf den Weg zum Jugend-Hallenturnier. Infolgedessen ist es zu Auseinandersetzungen zwischen ihnen und FCM-Fans gekommen.

Auch dieses Jahr verfolgten die Ultras aus Magdeburg den Auftritt der C-Jugend ihres Vereins beim heimischen Pape-Cup. Rund 500 Mitglieder der aktiven Fanszene aus Magdeburg unterstützen die Spiele der Jugendabteilung lautstark und präsentierten eine Choreographie.

„Das Wochenende stand für Block U ganz im Zeichen des Papecups. Rund 500 Krieger im Fanblock unterstützten die U15 des 1. FCM und sorgten für Gänsehautatmosphäre in der alten Gieseler-Halle. Der absolute Wahnsinn! Am Ende landeten unsere Jungs nach einer aufopferungsvollen Leistung auf Platz 12. Turniersieger wurde die U15 von Borussia Dortmund“, äußerten sich die Ultras auf ihrer Website.

Auch die Hansa-Fans wollten sich den Auftritt von ihrem Nachwuchs nicht entgehen lassen. Doch am Eingang der Halle wurden sie abgewiesen. Daraufhin kam es laut Angaben der Polizei zu einer Schlägerei zwischen zwischen circa 60 Beteiligten aus der Rostocker und Magdeburger Szene. Dabei wurde ein Rostocker leicht verletzt. Die Einsatzkräfte vor Ort konnten 20 Täter aufgreifen und dessen Personalien aufnehmen.

Hier der komplette Polizeibericht zu den Vorfällen rund um den Pape-Cup:

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Am Samstag den 10.Januar 2015 gegen 14:30 Uhr, kam es im Zusammenhang mit dem Matthias Pape Gedächtnisturnier, im Bereich der Hermann-Gieseler-Halle, zu einer tätlichen Auseinandersetzung rivalisierender, zum Teil polizeibekannter, Fußballanhänger der Vereine 1. FC Magdeburg und Hansa Rostock.

Nachdem es im Eingangsbereich der Sporthalle zu Problemen zwischen dem Ordnerdienst des Veranstalters mit einer größeren Anzahl an Rostocker Fußballfans kam und diese nicht zum Turnier eingelassen wurden, trafen ca. 60 Personen beider Fanlager vor der Hermann-Gieseler-Halle aufeinander.

Hierbei wurde ein Rostocker Fußballfan leicht verletzt und ambulant behandelt. Im Zuge der Ermittlungen konnten im Nahbereich polizeiliche Einsatzkräfte ca. 20 Personen beider Fanlager aufgreifen und deren Identität feststellen.

Die betroffenen Rostocker Fußballanhänger wurden zum Hauptbahnhof Magdeburg begleitet und an die Bundespolizei übergeben. Diese übernahm die weitere Begleitung in Richtung Rostock per Deutsche Bahn.

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen zum Landfriedensbruch sind aufgenommen.

 

rs