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National

Schiedsrichter drohte mit Abbruch

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 30. September 2014

Dichte Nebelschwaden wehten über das an diesem Abend ohnehin diesige Umland des Rödinghauser Wiehenstadions. Rund 700 RWE-Anhänger hatten ihr Team trotz des unglücklichen Spieltermins an einem Montagabend (19.30 Uhr) begleitet und ja, einige von ihnen hatten Pyrotechnik gezündet.

Schiedsrichter Lukas Sauer nahm das zum Anlass, die Partie in der ersten Halbzeit beim Stand von 0:0 für zehn Minuten zu unterbrechen. Nachdem der Unparteiische die Spieler wieder aufs Feld zitiert hatte, schickte der Rödinghauser Stadionsprecher unmissverständlich hinterher, dass eine weitere Unterbrechung auch gleich den Abbruch der Partie zur Folge hätte. Letztlich konnte die Partie aber dann ohne weitere Zwischenfälle zu Ende gebracht werden.

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Quelle: Fanzeit
In ihrer Kommentierung des kleinen Zwischenfalls waren sich beide Parteien anschließend einig. RWE konnte sich einen Seitenhieb im eigenen Spielbericht nicht verkneifen und berichtet: „Einige Unverbesserliche zündeten Feuerwerkskörper im Gästefanblock und führten so eine zehnminütige Spielunterbrechung herbei. Eine Aktion, die die ansonsten tolle Unterstützung der RWE-Fans deutlich schmälerte.“

Rödinghausens Verteidiger Ihsan Kalkan outete sich indes als offenbar intimer Kenner der Essener Fanszene und diktierte dem Westfalen-Blatt: „Die können sich einfach nicht benehmen.“