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National

Schalker Ultras konnten das Derby wegen einer Polizeikontrolle nicht sehen

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 26. November 2017
Quelle: twitter.com/polizei_nrw_do

Das gestrige Revierderby zählte fußballerisch sicher zu den außergewöhnlichsten aller Zeiten. Für viele Schalker Ultras bitter, denn sie konnten das Spiel aufgrund einer Polizeimaßnahme nicht sehen. 

Die Polizei sprach gestern von einer insgesamt ruhigen Anreise per Bahn. Den Teil der Schalker Anhänger, der per PKW anreiste, kontrollierte sie jedoch ausführlich und verwehrte einer Gruppe Ultras den Stadionbesuch. Diese wurde von rund 50 Fahrzeugen im Dortmunder Kreuzviertel abgesetzt und wollte in Richtung Stadion marschieren. Die Polizei hat den Marsch jedoch unterbrochen und eine ausführliche Personenkontrolle durchgeführt.

Dabei gefundene Dortmund-Fanartikel, sowie Sturmhauben und Mundschutz reichten der Polizei, um die Gruppe bis nach der Halbzeit festzuhalten. Die rund 650 Personen wurden anschließend per Zug zurück nach Gelsenkirchen geschickt. Zeugen sprachen auch von Schalkern, die mit Knüppeln bewaffnet gewesen sein sollen, offiziell wurde das von der Polizei bisher jedoch nicht bestätigt. Einer weiteren Gruppe von 50 Personen wurde in der Rheinischen Straße festgesetzt. Die gleichen Vorwürfe führten hier zum Entzug der Eintrittskarten, zusätzlich wurden vier von ihnen in Gewahrsam genommen.

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Im Stadion selbst fielen die Dortmunder durch ein Fahnenmeer über einem riesigen Borussia-Dortmund-Schriftzug und vor Anpfiff gezündeten gelben Rauch auf.