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National

Schalker argumentieren mit Pyro gegen Anstoßzeit

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 29. Februar 2016
Quelle: imago

Mit Eintracht Frankfurt und dem FC Schalke 04 trafen am 23. Spieltag erstmals in der Bundesliga-Geschichte zwei Mannschaften an einem Sonntagabend um 19:30 aufeinander. Auf den Rängen gab es Proteste gegen diese ungewöhnliche Anstoßzeit. 

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So zündeten mitgereiste Schalker Ultras vor Spielbeginn Pyrotechnik im Gästeblock und kommentierten via Spruchband: „Um 15:30 Uhr wäre es zu hell gewesen!“ Auch die Eintracht-Fans zündeten vereinzelt Pyrotechnik und präsentierten vor ihrer Kurve ein riesiges „Eintracht Frankfurt wird siegen – Scheiß DFB“-Banner. Damit nahmen die Frankfurter erneut Stellung zur gegen sie verhängten DFB-Strafe. Zudem wussten die Anhänger der Eintracht mit zahlreichen Fahnen in den Vereinsfarben erneut das vom DFB gegen sie verhängte Choreo-Verbot zu umgehen.

Nach den Pyro-Aktionen müssen nun beide Vereine mit einer erneuten Strafe durch den Verband rechnen. Auf dem Rasen trennten sich die beiden Mannschaften in einem schwachen Spiel mit 0:0 und betrieben damit alles andere als Werbung für eine weitere Aufspaltung der Anstoßzeiten. Aufgrund des Einsatzes von vier Bundesliga-Mannschaften in der Europa-League am Donnerstag hatte die DFL für den 23. Spieltag vier Sonntagsspiele angesetzt.