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National

Schalke will DFB-Strafe an Täter weiter geben

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 22. Januar 2015
Quelle: imago

Wegen dreier Fälle eines unsportlichen Verhaltens muss der FC Schalke 04 insgesamt 60.000 Euro an den DFB überweisen. Das Geld will der Verein sich von den Tätern zurückholen.

Wie die Schalker auf ihrer Webseite mitteilen, akzeptiert der Klub die Entscheidung des DFB-Sportgerichts und wird keinen Einspruch gegen das Urteil erheben. Vielmehr wolle der Verein die Täter wegen des entstandenen Schadens in Regress nehmen und die Geldstrafen an die jeweils verantwortlichen Personen weitergeben. Zudem weisen die Gelsenkirchener darauf hin, dass das Werfen von Gegenständen den Verein in die Verpflichtung bringen könne, die bestehenden Fangnetze in der VELTINS-Arena noch zu verstärken und zu erweitern.

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Kurz vor Ende des Bundesligaspiels gegen den 1. FC Köln am 13. Dezember 2014 war ein silbernes Feuerzeug von der Haupttribüne in Richtung der Trainerbänke geworfen worden und hatte Schalkes Co-Trainer Sven Hübscher am Kopf getroffen. Dieser erlitt eine Platzwunde, die genäht werden musste.

Darüber hinaus wurde in der 71. Minute des Bundesligaspiels gegen Eintracht Frankfurt am 20. September 2014 nach dem Platzverweis für Julian Draxler aus dem Bereich der Haupttribüne ein Plastikbecher in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten geworfen. Zudem wurden kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit des Bundesligaspiels beim VfB Stuttgart am 6. Dezember 2014 im Schalker Zuschauerblock Rauchbomben und mehrere Bengalische Feuer gezündet.