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National

Schalke widerspricht Innenminister Jäger

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 03. April 2014
Quelle: imago

Der FC Schalke 04 hat in einer Klarstellung auf seiner Webseite auf einen Bericht des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger reagiert. 

Laut Jägers Nachbericht zum umstrittenen Polizeieinsatz während des Champions-League-Qualifikationsspiels des FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki am 21. August 2013 habe der Verein „in Kooperation mit der Kreispolizeibehörde Gelsenkirchen sein Sicherheitskonzept modifiziert. In diesem Zusammenhang hat er entschieden, einen neuen Sicherheitsdienst zu verpflichten. Ziel ist auch eine Qualitätsverbesserung. Hier läuft aktuell ein Ausschreibungsverfahren.“ Weiter heißt es: „Der Verein hat die Funktion des Fanbeauftragten neu besetzt. Im Stadion wurde eine neue Kameratechnik verbaut.“

Dieser Darstellung widerspricht Schalke 04 nun und weist darauf hin, dass kein Zusammenhang zwischen der Verpflichtung eines neuen Sicherheitsdienstes und den Vorfällen beim Spiel bestehe. Auch die Neubesetzung der Position des Fanbeauftragten sei erfolgt, „weil der bisherige Stelleninhaber den Verein auf eigenen Wunsch verlassen hat.“

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Nachfolgend die Richtigstellung des Vereins im Wortlaut:

Zur aktuellen medialen Berichterstattung anlässlich eines Schreibens des nordrhein-westfälischen Innenministeriums zu den Ereignissen rund um das Champions-League-Qualifikationsspiel des FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki am 21. August 2013 stellt der S04 klar:

Es besteht kein Zusammenhang zwischen den Ereignissen während des Spiels und der Verpflichtung eines neuen Sicherheitsdienstes.

Die Ausschreibung dafür war bereits lange vorher geplant. Die Neubesetzung der Position des Fanbeauftragten wurde notwendig, weil der bisherige Stelleninhaber den Verein auf eigenen Wunsch verlassen hat. Keinesfalls stand dies – wie im Bericht fälschlicherweise impliziert – in einem Zusammenhang mit den Ereignissen rund um das Spiel gegen Saloniki.