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International

Schalke-Fans zünden in Salzburg

Autor: fanzeit Veröffentlicht: 09. Dezember 2016
Quelle: imago

Sportlich war die letzte Partie der Europa-League-Gruppenphase beim FC Salzburg, wie sich der österreichische Red-Bull-Klub auf internationalem Parkett nennen muss, ohne Bedeutung für den FC Schalke 04, der bereits als Gruppensieger feststand. Dennoch begleiteten bis zu 10.000 königsblaue Fans ihren Klub in die Mozart-Stadt und hatten dort trotz der 0:2-Niederlage sichtlich Spaß.

Spätestens seit Donnerstagnachmittag befand sich der Salzburger Rudolfskai fest in königsblauer Hand. In einem gemeinsamen Marsch ging es von dort dann für tausende Schalker gemeinsam zum Stadion. Dabei kam es laut Polizeiangaben zu vereinzelten Sachbeschädigungen und Festnahmen, unter anderen nachdem ein Hausbewohner den vorbeiziehenden Marsch provoziert hatte, wie ein Foto der Polizei Salzburg auf Twitter dokumentiert:

Im Stadion angekommen starteten die Schalker Ultras, die sich im Oberrang des Gästeblocks positioniert hatten, mit einer großen Pyroshow in die Partie. Weil die starke Rauchentwicklung die Sicht einschränkte, unterbrach der Schiedsrichter das Spiel für kurze Zeit. Auch im weiteren Verlauf der Partie zündeten Schalker immer wieder vereinzelt Pyrotechnik.

Wie schon beim Spiel in Leipzig am vergangenen Samstag betonten die angereisten Schalker mit königsblauen „Kumpel- und Malocherclub“-Jacken sowie einem riesigen Banner mit der Aufschrift „Gegründet von Kumpeln und Malochern“ die eigene Tradition und Historie. Obwohl der FC Schalke 04 seine makellose Europa-League-Bilanz nicht aufrechterhalten konnte und mit 0:2 gegen Salzburg unterlag, herrschte prächtige Stimmung bei den mitgereisten Anhängern. Schließlich gab es an diesem Abend wichtigeres zu feiern als das Spiel – neben der eigenen Tradition zum Beispiel das Comeback von Atsuto Uchida nach 21-monatiger Verletzungspause.