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Schalke.V.ereint feiert „großen Erfolg“

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 04. April 2014
Quelle: By Orchi (FC Schalke 04 : 1FC Nürnberg) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Es versprach in diesem Jahr mal wieder eine interessante Mitgliederversammlung zu werden beim FC Schalke 04. Vor allem, weil viele Mitglieder einige kritische Fragen und vor allem Anträge gestellt hatten, die den Wahlausschuss in seiner jetzigen Form anzweifelten. Nun folgte aber die Rolle rückwärts.

Am Donnerstag verkündete der Verein auf seiner Seite „Starkes Schalke“, dass alle Anträge zum Themenschwerpunkt Wahlausschuss zurückgezogen wurden, namentlich die Anträge von Günther Reipen, Reinhard Brömmel, Matthias Feck, Jan Henke und Dr. Stephan Kleier. Der Antrag von Reinhard Brömmel sah unter anderem feste Plätze von Vertretern des Schalker Fan-Club Verbandes (SFCV) im Wahlausschuss vor und wurde durch den Aufsichtsrat unterstützt, vom Großteil der Schalker Fanszene, die nicht im SFCV organisiert ist, hingegen scharf kritisiert. Dem gegenüber standen die übrigen vier Anträge, die vom Aufsichtsrat erst gar nicht zur Abstimmung auf der Jahreshauptversammlung zugelassen beziehungsweise im Mitgliedermagazin „Schalker Kreisel“ mit der Empfehlung versehen worden waren, auf der Mitgliederversammlung dagegen zu stimmen.

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Statt auf der kommenden Mitgliederversammlung konfrontativ über die Anträge abzustimmen, haben Antragsteller und Verein nun einen Arbeitskreis gegründet. Bis zur Mitgliederversammlung 2015 sollen dort Anträge erarbeitet werden, die dann gemeinsam zur Abstimmung vorgetragen werden – allerdings erst 2015.

Die Seite „SchalkeVereint“ (fanzeit berichtete) bezeichnet die Vorgänge als „großen Erfolg“, da „feste Sitze im Wahlausschuss für Vertreter des SFCV oder des Ehrenrats, wie es der Antrag von Reinhard Brömmel vorsah“, nun nicht mehr zur Debatte stünden.

Über weitere Hintergründe haben wir bereits vorab in einem ausführlichen Interview mit Roman Kolbe gesprochen, Mitglied der Schalker Fan-Initiative und des Fanzines „Schalke Unser“.