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National

Saalefront-Mitglieder im Ordnungsdienst? Frage beschäftigt nun auch den Verband

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 16. Oktober 2014

Die Vorfälle rund um das Spiel zwischen dem FSV Zwickau und dem 1. FC Magdeburg am vergangenen Wochenende beschäftigen nicht nur die beiden Klubs noch immer. Der Nord-Ostdeutsche Fußballverband hat nun einen Bericht beider Vereine eingefordert.

Weiterhin unbeantwortet bleibt bislang die einigermaßen maßgebliche Frage, ob sich tatsächlich Mitglieder der Ultra-Gruppe „Saalefront“ des Halleschen FC in den Ordnungsdienst eingeschleust haben. Ausführungen Magdeburger Fans zufolge war das der Auslöser dafür, dass FCM-Fans ein Stadiontor öffneten und die Partie in der Folge der Auseinandersetzungen für rund 20 Minuten unterbrochen werden musste (fanzeit berichtete).

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Wilfried Riemer, Spielbetriebsleiter im NOFV möchte die Vorfälle aber offenbar nicht unnötig dramatisieren. „Der Vorfall ist natürlich ein gefundenes Fressen für all diejenigen, die den Ostfußball wieder in Misskredit bringen wollen. Aber ich kann das so nicht bestätigen. Zuletzt gab es bei RW Essen ähnliche Probleme„, sagte er gegenüber der Magdeburger Volksstimme.

Die Zwickauer Polizei konnte auf fanzeit-Anfrage vorerst noch keine neuen Erkenntnisse über die laufenden Ermittlungen preisgeben. Die Ermittlungen werden sich wohl noch ein wenig hinziehen. Laut der Volksstimme hat der FCM für die Anfertigung seines Berichts bereits eine Fristverlängerung bis zum kommenden Montag beantragt.