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National

„Rot-Weiße Hilfe“ kritisiert geplante Stadionverbote

Autor: Robin Schwitzer Veröffentlicht: 03. März 2015
Quelle: imago

In einer Stellungnahme äußerte sich die „Rot-Weiße Hilfe“ zu den Plänen des 1. FC Kaiserlautern, der offenbar Stadionverbote für Lautern-Fans verhängen möchte, nachdem es im Rahmen des Spiels gegen den Karlsruher SC Anfang Oktober zu schweren Ausschreitungen gekommen war. Die Fanhilfe des FCK kritisiert das Vorgehen des Vereins. 

„Wie wir nun von Betroffenen erfahren haben, beabsichtigt der FCK, Stadionverbote aufgrund der Vorfälle nach dem Spiel gegen eigene Fans zu verhängen. Dies wurde uns von betroffenen Personen mitgeteilt. Die Betroffenen haben eine Frist bekommen sich zu dem Vorhaben zu äußern. Die Rot-Weise-Hilfe kritisiert dieses Vorgehen“, heißt es in der Mitteilung der Fanhilfe.

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Die „Rot-Weiße Hilfe“ betont, dass FCK-Fans lediglich versucht hätten, das Einschlagen auf Unbeteiligte von Seiten der Karlsruher Anhänger zu unterbinden. Augenzeugenberichte hätten das bestätigt.

Desweiteren appelliert Lauterns Fanhilfe an den Verein, auf das Aussprechen von Stadionverboten zu verzichten. „Es kann nicht sein, dass in einer Zeit wo überall nach Zivilcourage gerufen wird, Personen die genau dies beherzigt haben aufgrund eines Fehlverhaltens von Polizei und Sicherheitsdienst nun mit einem Stadionverbot belegt werden. Betroffenen Personen stehen wir beratend zur Verfügung“, so die Fanhilfe weiter.