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National

Repressionsfonds Nordkurve wird zur festen Einrichtung

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 04. April 2014

Der Repressionsfonds, den die Ultras Gelsenkirchen als Reaktion auf die Durchsuchungen bei einigen Schalker Fans im Zusammenhang mit dem umstrittenen Polizeieinsatz beim Heimspiel gegen PAOK Saloniki im August letzten Jahres ins Leben gerufen hatten, wird zu einer dauerhaften Einrichtung. 

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Der Fonds soll laut Webseite Unterstützung für jeden Schalker bieten, „der Opfer von staatlicher Willkür geworden ist und/oder ungerechtfertigt strafrechtlich verfolgt wird.“ Konkret soll die Hilfe folgende Punkte umfassen:

  • Beratung und Hilfe im Umgang mit Polizei, Justiz oder Verwaltungsbehörden
  • Vermittlung an mit der Fußballszene vertraute und erfahrene Rechtsanwälte
  • finanzielle Unterstützung bei einer entsprechenden rechtlichen Grund- oder Notlage
  • Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Themen wie Stadionverboten, Polizeigewalt gegen Fußballfans und Repressionen
  • Beobachtung und Dokumentation von Polizeieinsätzen

Wer vom Repressionsfonds profitieren möchte, muss sich mit einer einmaligen Spende in Höhn von mindestens 10 Euro anmelden.