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National

Relegation 2015 – Bilanz des Hochrisikospiels

Autor: Mirko Lorenz Veröffentlicht: 02. Juni 2015
Quelle: imago

Nachdem es in der Relegation 2012 zwischen dem Karlsruher SC und Jahn Regensburg zu schweren Ausschreitungen kam, musste die Partie gegen den HSV aus Sicherheitsgründen schon um 19 Uhr angepfiffen werden. Insgesamt 1.100 Polizisten waren gestern im Einsatz. 

Vor und während des Spiels zündeten Hamburger Fans Pyrotechnik. Die Karlsruher-Anhänger begrüßten ihre Mannschaft mit einer Choreographie und brannten vereinzelt Rauchkörper ab. Sie fielen aber durch Becherwürfe auf die Hamburger Spieler kurz vor Ende der Nachspielzeit auf. Nach dem Spiel versuchten einige Hamburger auf das Feld zu strömen und konnten nur von einer Gruppe Polizisten daran gehindert werden. Wahrscheinlich wird aufgrund dieser Vergehen eine Strafe auf die beiden Vereine zukommen.

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Vor und nach dem Spiel soll es außerdem mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fanlagern gekommen sein. Dabei wurde wohl einem HSV-Fan die Kniescheibe gebrochen und er musste ins Krankenhaus. 16 Personen wurden vorübergehend Festgenommen, 4 wegen Körperverletzung angezeigt.

Insgesamt zog die Polizei, laut Spiegel, ein positives Fazit. „Wir sind mit den Fanreaktionen sehr zufrieden. Das Konzept der strikten Fantrennung ist aufgegangen, größere Ausschreitungen sind ausgeblieben“, fasste ein Polizeisprecher den Einsatz zusammen.

Bilder der Partie, inklusive einer Karlsruher Choreografie vor Anpfiff findet ihr hier.