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RB Leipzig öffnet sich für neue Mitglieder – ein wenig

Autor: Moritz Gutscher Veröffentlicht: 20. Juni 2014
Quelle: imago

Der mitgliederschwächste Zweitligist aus Leipzig hat auf die Kritik der DFL reagiert und heißt nun sogenannte Fördermitglieder willkommen. Mitbestimmung bleibt weiter unerwünscht.

Bislang bedeutete eine Mitgliedschaft beim Aufsteiger ein schwieriges Unterfangen: Zu den 100 Euro Aufnahmegebühr kam ein jährlicher Beitrag in Höhe von 800 Euro. Außerdem behielt sich der Vorstand der Rasenballer vor, Anträge nach halbjähriger Bedenkzeit ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Aufgrund der Auflagen durch den deutschen Ligaverband „änderte“ man nicht nur das Logo, sondern passte auch die Zugangsvoraussetzung für Mitglieder an.

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RB erlaubt demnach ab sofort Fördermitgliedschaften. Für 100 Euro im Jahr erhalten sogenannte Bronze-Mitglieder einen Mitgliedsausweis, ein wenig Merchandise, das Vereinsmagazin als umweltfreundliche Digital-Ausgabe und eine Einladung zum Vereinsfest. Silber- und Goldmitglieder dürfen ein wenig tiefer in die Tasche greifen: Für 500 Euro jährlich lockt ein Vorkaufsrecht für Tickets und Meet&Greet-Termine. für stolze 1000 Euro pro Jahr gibt’s dann u.a. noch ein T-Shirt.

Mit Ermäßigung startet dieses Dreistufen-Modell bei 70 Euro pro Jahr, damit bewegt man sich im unteren finanziellen Rahmen einer Mitgliedschaft bei einem Zweitligisten. Bei der Konkurrenz winkt neben Vergünstigungen und Vereinsheften jedoch vor allem eins: Mitbestimmungsrecht. Wer bei RB Leipzig inhaltliche Entscheidungen treffen möchte, kommt mit dieser Fördermitgliedschaft nicht weiter – egal ob Bronze oder Gold.

moG