Anzeige

National

DFB bestreitet neue Strafenordnung für RB-Leipzig-Proteste

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 18. August 2015
Quelle: imago

Der Deutsche Fußball-Bund hat eine neue Strafenordnung für Beleidigungen des Zweitligisten RB Leipzig entschieden abgestritten.

Auf Anfrage von Fanzeit weist der Verband Gerüchte über ein neues Papier zurück: „Die Behauptung, dass die Clubs eine neue Geldstrafen-Regelung hätten unterzeichnen müssen, die künftig Strafzahlungen vorsieht, wenn Fahnen und Transparente gegen RB Leipzig gezeigt werden, entbehrt jeglicher Grundlage.“

In einer Stellungnahme hatten die „Ultras Chemnitz“ auf Informationen des Chemnitzer FC verwiesen. Der Verein habe der Fangruppe mitgeteilt, dass alle (Profi-)Klubs eine Neuregelung der Strafenordnung des DFB unterschrieben hätten. Darin solle festgehalten worden sein, dass  beleidigende Einlassungen von Fans gegen den Zweitligisten RB Leipzig auf Bannern oder Spruchbändern grundsätzlich unter Strafe gestellt werden. Ein Doppelhalter mit der Aufschrift „Scheiß Red Bull“ habe den Drittligisten in dem konkreten Fall allein 500 Euro gekostet.

Anzeige

Strafzahlungen für verunglimpfende Spruchbänder oder Banner seien natürlich auch weiterhin möglich, erklärt der DFB. Dabei sei jedoch weiterhin der Einzelfall maßgeblich: „Die Sportgerichtsbarkeit des DFB hat immer unter Abwägung aller Umstände des Einzelfalls entschieden, ob ein Verhalten der Anhänger eines Vereins ein diskriminierendes, extremistisches oder provokativ beleidigendes Verhalten im Sinne der DFB- Rechts- und Verfahrensordnung darstellt. Dies wird auch zukünftig so sein“, erklärt der Verband weiter.

 

Wir haben Post aus Chemnitz erhalten: Moin,zum Ende der letzten Saison sorgte die Nachricht, dass der Chemnitz FC…

Posted by Nein zu RB on Dienstag, 18. August 2015