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National

RB-Fans beklagen „Dauerwerbesendung“ in Aalen

Autor: Florian Nussdorfer Veröffentlicht: 22. Dezember 2014
Quelle: imago

Was Werbung im Stadion angeht, dürften die Fans von RB Leipzig in ihrer heimischen Arena so einiges gewohnt sein. Dass schlimmer aber nach wie vor immer geht, erfuhren die Leipziger offenbar während des Auswärtsspiels beim VfR Aalen am vergangenen Mittwoch.

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„In Aalen präsentieren Sponsoren die Zwischenstände aus anderen Stadien, die Ecken, die Restspielzeit in den Halbzeiten (Noch 15, 10, 5 Minuten), die Zuschauerzahl und manchmal nutzt der Verein auch einfach eine Verletzungsunterbrechung, um vom Fußball abzulenken“, heißt es auf der Seite RB-Fans.de. Darüber hinaus sei jede Werbeeinblendung von „ohrenbetäubendem Lärm“ begleitet, was eine Penetranz besitze, „die in dem Ausmaß auch noch nicht zu erleben war.“

Auch wenn in der Leipziger Arena Red Bull zwar allgegenwärtig sei, mische sich der Sponsor nicht so aufdringlich in das Spiel selbst ein, wie dies in Aalen der Fall sei. Darüber hinaus spotten die RB-Fans über den Heimspielboykott der Aalener Ultragruppe „Crew Eleven“: „Dass hier der Vereinspräsident gleichzeitig Vorstandsvorsitzender des gleichnamigen Hauptsponsors ist, 2008 das Stadion nach sich benennen und darin noch ein paar Werbebanden für seine Firma aufstellen ließ sowie im vergangenen Jahr den Verein mit einer Bürgschaft von mehr als sechs Millionen Euro rettete, mag man als Leipziger in Anbetracht des erneuten Boykotts der Ultragruppierung Crew Eleven amüsiert zur Kenntnis nehmen“, heißt es weiter.