Anzeige

National

Rauball kritisiert Boyz-Unterstützer

Autor: Zienau Veröffentlicht: 27. Februar 2015
Quelle: imago

Im Mitgliedermagazin von Borussia Dortmund hat sich Präsident Reinhard Rauball an die Fans gewandt. Neben der Forderung nach einem friedlichen Revierderby und der Betonung der positiven Leistungen der letzten Wochen, distanziert er sich in seiner Ansprache von jenen Fans, die durch ein „Je suiz Boyz Köln“-Plakat aufgefallen waren. 

In der Debatte um die fragwürdige Unterstützung der inzwischen verbotenen Ultra-Gruppe „Boyz Köln“, von dem einige Mitglieder an einen Platzsturm in Gladbach beteiligt gewesen sein sollen, hat sich nun auch Reinhard Rauball zu Wort gemeldet. Er sei enttäuscht von jenen Personen, die sich eines „menschenverachtenden Querverweises, zu den schändlichen Morden von Paris“ bedient hätten. Jedoch seien diese nur ein sehr geringer Prozentsatz der Fans. Auf ein Banner mit der Aufschrift „Ultras+Hooligans: Wir sind der Verein!!!“ antwortete Rauball mit aktuellen Statistiken. So soll Borussia Dortmund inzwischen 116.792 Mitglieder und Millionen Fans weltweit haben, die meist nichts mit derlei Gedankengut zu schaffen hätten.

Jenen Stadionbesuchern, die das Plakat mitgebracht hatten, übermittelte Rauball folgende Botschaft: „Wir werden alle Register ziehen, um sicherzustellen, dass die Dummheit weniger Unverbesserlicher nicht den guten Ruf der riesigen BVB-Fanschar nachhaltig beeinträchtigt.“

Anzeige