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National

Rassismus und sexueller Übergriff in der Regionalbahn

Autor: Aaron Knopp Veröffentlicht: 18. März 2014
Quelle: Jeronimo Ort

Nach der Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Augsburg ist offenbar zu einem regelrecht ekelerregenden Zwischenfall gekommen. Eine 43-jährige Frau hat bei der Polizei angegeben, Opfer massiver rassistischer Beleidigungen und eines sexuellen Übergriffs geworden zu sein. Zwei Männer und eine Frau, allesamt in Fankleidung von Borussia Mönchengladbach, hatten sich offenbar aufgrund ihres südländischen Aussehens auf das Opfer eingeschossen. Damit jedoch nicht genug: Einer der Männer leistete sich sogar einen sexuellen Übergriff, hielt die Arme der Frau fest und berührte sie „im Bereich mehrerer Körperzonen unsittlich“, wie es in der Pressemitteilung der Polizei heißt. In Mönchengladbach-Herrath gelang es der Frau, die Bahn zu verlassen und die Polizei zu informieren. Die Täter fuhren weiter in Richtung Aachen. Gespräche der Täter legen die Vermutung nahe, dass die Täter dort auch wohnhaft sind.

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Die Szenen ereigneten sich bereits am Samstag, 8. März in der von Duisburg nach Aachen fahrenden Regionalbahn 10391. Die Frau stieg um 19.21  Uhr am Hauptbahnhof Mönchengladbach zu. Den Täter des sexuellen Übergriffs beschrieb sie gegenüber der Polizei als: Circa 30 Jahre alt mit hellblonden, kurzen, stoppeligen Haaren, einer Brille, sowie einer Jacke von Borussia Mönchengladbach. Der zweite Mann sei etwa Ende 40, habe dunkle, angegraute Haare und eine schwarze Jacke getragen mit Borussia-Raute auf der linken Brustseite, dem Schriftzug „Borussia Mönchengladbach“ unter der Raute sowie dem Schriftzug „Männertreue“ über der Raute. Die weibliche Mittäterin wird als etwa 40 Jahre alt, mit dunklen braunen, glatten, zum Pferdschwanz gebunden Haaren und Mittelscheitel beschrieben. Sie trug ebenfalls Fanbekleidung der Borussia. Hinweise nimmt die Polizei Mönchengladbach unter der Telefonnummer 02161/290 entgegen.